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PATH-Büro in München   |
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Den Anstoß zum Aufbau einer patienteneigenen Tumorbank gab Prof. Axel Ullrich, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried. Die Idee setzte Ursula Goldmann-Posch, Medizinjournalistin, Brustkrebspatientin und Gründerin von » mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs « dann in die Tat um.
Axel Ullrich hatte in einem Interview mit Ursula Goldmann gesagt: »Tumorstücke im Kühlschrank zu haben bedeutet Macht. Und diese Macht wird benutzt. Wenn ich für gewisse Fragestellungen gefrorenes Tumorgewebe brauche, kann es passieren, dass der Pathologe zwar dazu bereit ist, aber der Gynäkologe die dazugehörige Krankenakte in seinem Computer unter Verschluss hält. Aus rein egoistischen. Gründen, einfach weil er sich zu wenig informiert fühlt. Wir würden oft viel schneller zu Ergebnissen kommen, wenn wir auf der Forschungsebene nicht so unglaublich viele Energien aufwenden müssten, um eine bestimmte Form der Zusammenarbeit zustande zu bringen. Hier in Deutschland kämpfen die einzelnen Generäle mehr gegeneinander als gegen den Feind. «
[Quelle: Goldmann-Posch: Der Knoten über meinem Herzen, 1999, S. 295f]
PATH wurde im Jahr 2002 von den folgenden Stifterinnen als eigenständige Stiftung gegründet: Elisabeth Glogger, Ursula Goldmann-Posch, Elisabeth Hantke, Dr. Margret Hoehe, Rita-Rosa Martin, Dr. Patrizia Mikulcik, Ulla Ohlms, Dr. Nadja Prang, Dr. Claudia Ulbrich und Carmen Waldner.
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